HR4 sendet live vom Bouleplatz an der Fähre

Boulespiel am Rhein mit dem HR4-Übertragungswagen im Hintergrund. Dieser Sonntagnachmittag wird noch lange für Gesprächsstoff bei den Boulespielerinnen und Boulespielern im Rheingau sorgen. Gerhild hatte den Kontakt zum Hessischen Rundfunk hergestellt und Walter mit der Redaktion die Details geklärt. Pünktlich um 14:00 Uhr rollte der Ü-Wagen von HR4 an und platzierte sich neben dem Bouleplatz an der Fähre. Wer den aus der Vergangenheit bekannten großen blauen Kastenwagen des HR erwartet hatte, wurde überrascht. Ein kleiner bunter Smart, innen mit etwas Übertragungstechnik und auf dem Dach mit einer Satellitenantenne – das war´s auch schon. Gefahren und gemanagt vom HR4-Reporter Peter Küster, der anschließend in fünf Liveschaltungen über Boule im Rheingau und den Boule Club RHEINGAU im besonderen im Rahmen der Sonntagnachmittagsendung „Sommerspaß mit HR4“ berichtete.

Walter Weishaupt und Klaus Jäger beantworteten in den Interviews Fragen zum Boulespiel und Bürgermeister Michael Heil berichtete über die Sport- und Freizeitangebote in Oestrich-Winkel. Beeindruckt von der herausgehobenen Lage des Bouleplatzes direkt am Rhein und eingebettet zwischen Fähranleger und Weinstand der örtlichen Winzer kam Peter  Küster mehrfach ins Schwärmen von diesem schönen Platz, an dem selbst der Rhein mal Pause macht. Diese positiven Eindrücke kommen auch in einem Bericht auf der Webseite von HR4 zum Ausdruck, auf dem auch eine sehr schöne Bilderstrecke eingebunden ist.

Neue Boulespieler im Crashkurs: Bürgermester Michael Heil, HR4-Reporter Peter Küster und 'Hobbytrainer' Walter Weishaupt - und schon liegt die erste Kugel. In einem sehr kurzen Crashkurs wurde dem Reporter Peter Küster und dem Bürgermeister Michael Heil die Basiswurftechnik für das Boulespiel vermittelt und bereits nach einer Eingewöhnung in wenigen Wurfversuchen wurden bereits vielversprechende Ergebnisse erzielt. Das sollte für ein Mitspielen im Kreis erfahrener und verständnisvoller Mitspieler erst mal reichen. Die wichtigsten Regeln (wann bin ich dran, wer hat wieviel Punkte usw.) vermittelt man am besten während einer gemeinsamen Partie und es geht überhaupt nicht darum jemanden zum wandelnden Regelheft zu machen auch wenn das Regelwerk nur 40 Artikel kurz ist – oder hat schon mal jemand den Artikel 10a benötigt, der u.a. regelt, wie zu verfahren ist, wenn eine Eisenkugel beim Spiel zerbrochen ist? Also meine Maxime: bei Neueinsteigern den Ball flach halten und nicht mit unnötigen Fakten erschrecken – es soll Spaß machen und dafür reicht es, beim Einstieg zu wissen, dass die Kugel rund ist und rollt und das möglichst nahe an die kleine Zielkugel, das Gewicht und der Durchmesser einer zugelassenen Kugel tun zu diesem Zeitpunkt nichts zur Sache. Wichtig ist allerdings den Anfängern ein schier unlösbar erscheinendes Dilemma schnell aufzulösen: Wie erkenne ich meine eigenen Kugeln? Auch diese Klippe wurde mit beiden prachtvoll umschifft und so konnte sich der berüchtigte Boulevirus klammheimlich in zwei Neuinfizierten ausbreiten. Bürgermeister Heil werden wir sicher bei einem der nächsten Bouletreffs am Rhein wiedersehen und der im HR-Funkhaus Kassel tätige Peter Küster wird sich sicher demnächst bei den Rumkuglern (das sind die, die da immer rumkugeln….) vor der Orangerie in der Kasseler Karlsaue einfinden.

Hier gibt es noch eine Bildersammlung von diesem Sonntagnachmittag fotografiert von Edi Winau und Gerhild Kunz. Für alle, die am Sonntag die Sendung nicht verfolgen konnten, hier ein Mitschnitt der Berichte mit freundlicher Genehmigung von HR4. Vielen Dank.