BC RHEINGAU auf mittelalterlichen Spuren auf der Marksburg

Der Vorstand hatte in seiner letzten Sitzung beschlossen, dass auch in diesem Jahr traditionsgemäß wieder ein kleiner Vereinsausflug ohne Boulekugeln unternommen werden sollte. Als Ziel wurde  Braubach ausgewählt, zwischen Bingen und Koblenz in einem Gebiet gelegen, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.     2016_V-Ausflug_2

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Der Festausschuss (Klaus) wollte sich hier um die Zusammenstellung eines kleinen Programms kümmern, das hieß für ihn – „Gerhild macht das schon“ 😀 . Und so erging die Einladung an die Mitglieder und man hoffte auf Anmeldungen für die Teilnahme. Bedingt durch Krankheit, Urlaube und andere Verpflichtungen, waren es dann doch 23 Interessenten/innen und Gerhild konnte die Kurzreiseplanung (Bahnfahrt mit dem Rheinland-Pfalz-Ticket), Fahrt mit dem „Marksburg-Express“, Reservierungen für Gruppeneintritt in die Marksburg sowie Bestellung eines Tisches zum gemeinsamen Abschlussessen in Angriff nehmen.
Am Samstag, den 08.10.2016 war es dann soweit, leider nieselte es leicht am Morgen und wir hofften alle, dass es zumindestens über den Nachmittag trocken bleiben würde und so füllte sich das Zugabteil von Eltville/Erbach/Mittelheim/Geisenheim und Rüdesheim nach und nach mit BCR’lern. Nach dem letzten Einstieg in Rüdesheim, begrüßte uns Klaus im Namen des Vorstands und Gerhild übernahm die Aufklärung über den Ablauf des Ausflugprogramms.
Um 12.00 Uhr in Braubach angekommen, machten wir uns auf den Weg in Richtung Abfahrt des „Marksburg-Express“, um gemütlich mit der Bimmelbahn auf die Marksburg hinauf zu

fahren. 2016_V-Ausflug_4

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Hier wollten wir einen Streifzug durch 800 Jahre Burggeschichte machen. Doch zunächst einmal war eine kleine Stärkung in der Burgschänke angesagt. Überwiegend mit Zwiebelkuchen und Federweisser gestärkt, begann dann die gebuchte Führung durch die Marksburg. Eine junge Frau begrüßte uns am „Fuchstor“ 2016_V-Ausflug_28

und führte uns sachkundig durch das Innere der Burg,2016_V-Ausflug_14

 

 

 

 

deren Vielfalt uns immer wieder in Erstaunen versetzte. 2016_V-Ausflug_6

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Der Wert und die Bedeutung der Marksburg liegen vor allem in ihrer vollständigen Erhaltung als mittelalterliche Wehranlage. Die imposante Festung mit Bauten hauptsächlich aus dem 13. bis 15. Jahrhundert staffelt sich mit Bergfried, mehreren Gebäuden, Zwingern und Bastionen auf einem Felskegel 90 Meter über dem romantischen Städtchen Braubach und ermöglicht heute – auch durch sehenswerte, typische Innenräume wie Burgküche, Rittersaal, Kemenate, Kapelle, Rüstkammer, Weinkeller, Wehrgänge und Turmstuben – eine Reise ins Mittelalter!

Insbesondere beeindruckte uns u.A. eine kleine Kanone (links auf dem Foto, vorne), mit der man durchaus heute mal auf dem Bouleplatz auf Kugeln schießen könnte :D. (Zitat von Bart)2016_V-Ausflug_7

2016_V-Ausflug_16Da die Eindrücke hier nicht alle wiedergegeben werden können, kann man sich einen visuellen Rundgang auch per Video hier noch einmal ansehen, dafür diesen Link anklicken und links auf die Marksburg gehen. http://www.marksburg.de/rundgang/panoramen.html . Auch die Erklärungen zu den einzelnen Gebäudeteilen und Räumlichkeiten kann man hier http://www.marksburg.de/rundgang/ noch einmal nachlesen, ebenso wie die Geschichte der Marksburg  http://www.marksburg.de/geschichte-der-marksburg.html .
Nach dem einstündigen Rundgang durch die Marksburg und einem letzten Blick hinunter ins Rheintal,

2016_V-Ausflug_92016_V-Ausflug_15marschierten wir wieder in Richtung Abfahrt der Bimmelbahn, um hinunter nach Brauchbach zu fahren (einige wählten den Fußweg). 2016_V-Ausflug_10

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Auch die Seniorinnen können das „Datteln“ nicht lassen 🙂 Das ist der Kaffeeklatsch von Heute

 

 

 

 

 

Im schönen Braubach angekommen, stand uns noch Zeit zur Verfügung, um die wunderschöne Altstadt anzuschauen. Einige machten noch einen Spaziergang am Rheinufer, die anderen besuchten ein Café oder eine Kneipe in der Altstadt, wo eine beeindruckende Vielfalt an Gebäck geboten wurde.

Ein kurzer Verdauungsspaziergang führte uns dann in das Restaurant „Zum goldenen Schlüssel“, wo das gemeinsame Abschlussessen stattfinden sollte. Da das Menü auf der Hinfahrt im Zug einzeln ausgesucht und notiert war, war alles bei unserer Ankunft gebucht und nach der Getränkebestellung kam das Essen auch zügig an beide reservierten Tische.

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Die 2 verbliebenen Stunden bis zur Heimfahrt mit dem Zug vergingen bei Essen und Trinken und netten Gesprächen viel zu schnell und so machten wir uns für 19.00 Uhr in Richtung Bahnhof auf den Heimweg.
Es war wieder ein gelungener, kurzweiliger Ausflug in entspannter und geselliger Atmosphäre und hat allen Mitgliedern gefallen. Wir bedanken uns auf diesem Wege bei Gerhild und Klaus für die Organisation – das habt ihr super gemacht !

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Mal schauen, was wir im nächsten Jahr unternehmen, einige Vorschläge sind bereits auf der Heimfahrt eingegangen.

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