Eine Urgewalt von 2 Posaunen ließ den Nikoklaus freudig erstaunen …

Mit diesen Worten begrüßte uns der „Nikoklaus“ in diesem Jahr … doch dazu später mehr!

Zum 8. Mal hatte der Vorstand zur Jahresabschluss-/Weihnachtsfeier am 8.12.2017 alle Mitglieder mit Partnern eingeladen und im Vorfeld dafür einen Raum in der Klostermühle in Kiedrich für 35 Personen (Erfahrungswerte) gebucht. Oh je, in der ersten Dezemberwoche  summierten sich die Anmeldungen auf 45 !!! Personen, seeehr erfreulich  – doch was nun ??? Agnes verbrachte eine schlaflose Nacht bezüglich der Räumlichkeit, doch sie schaffte es, zusammen mit Frau Witte, durch Umorganisation und Umsetzen von anderen Gästen in andere Räumlichkeiten, dass wir auch zusätzlich den vorderen Restaurationsraum nutzen konnten und so „unter uns“ waren, auch wenn wir nicht alle zusammensitzen konnten und alles etwas beengt war. Aber Agnes war sicher, dass würde der Gemütlichkeit keinen Abbruch tun – und so war es –  wie man später sehen kann.
Alles war weihnachtlich geschmückt und der Kamin im Gastraum strahlte Gemütlichkeit aus. Jeder Gast fand an seinem Platz ein kleines gebasteltes Willkommensgeschenk – einen Tannenbaum mit schokoladigem Inhalt – vor.


Alle warteten nun gespannt auf Edgar, der seinen 75. Geburtstag an diesem Tage feierte. Unser neu formiertes „Symphonieorchester“ – 2 Posaunen – Heribert und Peter –

nahmen Aufstellung und brachten Edgar bei seinem Eintreffen sogleich ein „Happy Birthday-Ständchen“.  Boah, war das eine Lautstärke, die diese zwei kleinen Räumlichkeiten durchdrang. Edgar war überrascht und spendierte erfreut für Alle ein Gläschen Sekt, dafür vielen Dank, es hat uns schon mal super auf den Abend eingestimmt.

Nun war es an Bart, alle Gäste zu begrüßen und er tat dies gleich zunächst mit einer Gratulation an Edgar, verbunden mit den besten Wünschen für weitere gesunde Lebensjahre. Bart wünschte Allen einen schönen geselligen Abend und übergab an Agnes, die noch einen kleine Überraschung für Edgar bereithielt.
Mit dem Zitat von Salomon: „Ein fröhliches Gemüt macht ein blühend Alter, ein trauriger Geist vertrocknet die Gebeine“ machte sie Edgar Mut, nicht nachzulassen in seinem Bemühen auf der Suche nach einem neuen Glück, schließlich könne er ja backen und kochen, was die Suche sehr erleichtere und finanziell sei er ja auch nicht in den Miesen, was für Frauen ja sehr wichtig sei. Und so übergab Agnes ihm für die Vorbereitung für sein 1. Candlelight-Dinner die „Hessischen Topflappen“ am Bande und stellte ihm ein Jahreslicht auf seinen Platz.

Nun konnte die eigentliche weihnachtliche Feier mit Speis‘ und Trank beginnen und die ersten Vorspeisen erreichten die Gäste am Tisch. Da bereits im Vorfeld das gewünschte Menü bei der Anmeldung abgefragt wurde, war es seitens des Service kein Problem, dass Jeder das von ihm gewählte Essen erhielt und so kehrte ein wenig Stille ein, alle schienen sich dem Gaumenschmaus hinzugeben. Doch das war die Ruhe vor dem Sturm, denn bald darauf, formierte sich unsere neu gegründete „Kapelle“ – Heribert und Peter begannen Weihnachtslieder auf ihren Posaunen zu blasen, anfangs noch etwas verhalten, dann jedoch hatten sie sich „gefunden“ und es klappte wunderbar. Vielen Dank ihr zwei, eine Super Idee, wir erwarten euch im nächsten Jahr wieder- vielleicht zu dritt? Wie auch der Nikoklaus später feststellte: Ihr seid nicht nur an der Kugel wahre Könner, auch musikalisch echte Meister – die Rheingauer Posaunen-Männer“.

Nahtlos setzte sich das Programm fort mit einem Mundartgedicht von Hedwig Witte – „Das Drama von de Weihnachtsgans“, vorgetragen von unserem „Holländer“ und 1. Vorsitzenden, Bart. Super Bart, bist ja sprachlich ein wahres Genie, Niederländisch, Deutsch, Hessisch, Rhoigauer Platt – kannst schwätze, wie dir der Schnabbel gewachse is. Vielen Dank.

Nun kündigten die Posaunen und unser Gesang unseren „Nikoklaus“ an, in diesem Jahr zu unserer Überraschung mit seiner holden Geri,  mit der er mal richtig Schlitten fahren wollte und so nahmen sie sich gegenseitig „auf die Schippe. Nikoklaus legte  auch gleich los und forderte Geri auf, ihren Astralkörper auf den Schlitten zu bewegen, denn der sei ja wohl breit genug für ihr Hinterteil oder? Man könnte meinen, sie sei ein Wiesbadener Mädchen – erster Ring, zweiter Ring – Äppelallee. Geri konterte sogleich mit stichhaltigen Argumenten und stellte zur Belustigung Aller den Gewichtsunterschied zwischen Single Frauen und in Beziehung lebenden Frauen dar. Es folgte ein lustiger heftiger ungenierter verbaler Schlagabtausch zwischen Beiden, was immer wieder mit Beifall bedacht wurde. Dann schilderte der Nikoklaus auch die leidvolle Geschichte seines Freundes John: Die Leiche seiner Frau sei nach zwei Jahren mit Austern und Muscheln bedeckt geborgen worden. Auf die Frage von Geri, was John dann gemacht habe, antwortete der Nikoklaus: John hat eine Mail verschickt – Austern und Muscheln sofort verkaufen – Köder wieder auslegen! Viele solcher kleiner Anekdoten folgten noch in dem Vortrag auf der Schlittenfahrt, auch die Bemerkung von Geri, dass Frauen 30.000 Worte am Tag sprechen, Männer hingegen nur 15.000, das sei logisch, weil die Frau dem Mann alles zweimal sagen müsse. Nachdem Geri und ihr Nikoklaus lange genug auf der Schlittenfahrt über das Leben und die Liebe an sich diskutiert hatten, wurde es ihnen langsam kalt und sie verabschiedeten sich mit den Worten: Liebe Freunde – bleibt stets cool, viel Spass heute Abend und beim Boule! Toll, dass so viele heut‘ gekommen – und ist es auch eng – ein Jeder hat doch Platz genommen Lasst die Kugeln weiter fliegen, ob beim Verlieren oder Siegen, denn eins steht fest und glaubt uns das- Hauptsache ist und bleibt der Spass! Wir ziehen weiter – sind dann mal raus, Tschö bis zum nächsten Jahr sagen Geri und der Nikoklaus!
Vielen Dank für euren wunderbaren Vortrag und das überraschende Mitwirken von Geri – hast deine Feuertaufe bestanden. Wir sehen euch hoffentlich im nächsten Jahr wieder.

Nun war es wieder an Agnes, kleine Überraschungspräsente an verschiedene Mitglieder zu verteilen, sei es nun wegen außergewöhnlicher Leistungen oder anderer kleiner Begebenheiten, die ihr so über das Jahr verteilt aufgefallen waren. Für insgesamt 14 Mitglieder hatte sie sich in diesem Jahr etwas einfallen lassen. Diese kleinen „Überraschungen“ gibt es  „am grün-weißen-Bande“ und werden mit kleinen Versen passend zur Begebenheit überreicht.

So erhielten Hildegard und Heinrich als eifrigste Montagsbouler das traditionelle grüne Montagsbouler-Bouletuch mit eigenem Namen, Hildegard bekam dazu noch die „Hessische Entspannungstut“ mit Gebrauchsanleitung. Wer Hildegard kennt, weiss, was damit gemeint ist 🙂

Für Gerhild, die sich in diesem Jahr um das Sommerfest kümmerte und stets als Erste Essen und Thekendienst bei den Wintermasters macht, gab es „Dankeschön-Pillen“ und Heizsohlen für die Boulescheune.

Uli, der unsere Vereinsmeisterschaften als Turnierleitung hervorragend betreut, und den auch als Fan der weiss-blauen Schalker so schnell nichts vom Stuhl haut und so manches Frustbierchen hat zischen müssen, um die Kronkorken für die Auslosung zu zu mischen,
erhielt die Schalker Schokoladen-Kugeln.

Thanh, nur auf Turnieren unterwegs, bekam Schoko-Euro’s im Köfferchen zur Unterstützung für seinen emmensen Spritverbrauch. Tim, als Liga-Neuling im Verein, konnte sich über eine Lizenzhülle und Hessenliga-Aufkleber fürs Auto freuen.

Heinz-Jürgen,
der fleißige Thekendienst in der Boulescheune,  brauchte dringend wärmende, fingerfreie Handschuhe, sie kamen bereits am 16.12. bei den 4. Wintermasters zum Einsatz.

 

Frank, unser Elektrofachmann, konnte eine beleuchtete Glühbirne sein Eigen nennen und Michael, unser Allround-Handwerker, durfte Boulekugeln aus Schokolade verzehren. Walter, unser Ex-Präsident und IT-Spezi, erhielt einen überdimensionalen Schoko-Nikolaus sowie eine Dose Plätzchen aus Agnes Backstube, um am Rechner, oder am Tablet im Sessel, mit Nervennahrung  versorgt zu sein.

Das Nikolausoutfit von unserem Nikoklaus (Klaus) wurde durch eine passende Tasche  mit Inhalt vervollständigt (Flüssiges, I-gude-Feuerzeug, Schachtel für gedrehte Zigaretten, und Nikolaus-Süßigkeiten).

Unser Bart, der den Wink mit dem Zaunpfahl, sich endlich ein Smartphone oder wenigstens ein Handy zuzulegen, im  letzten Jahr nicht verstand, wurde nun mit einem Hessischen Mousepad
zum Weiterarbeiten verdonnert.
 
Zum Schluss zu den beiden Bläsern, Heribert und Peter, die zur Pflege der Lippen jeweils eine Packung Tempos zum „Mund abbutze“ sowie einen Labello zur Lippenpflege umgehängt bekamen.

„So bekommt der Mund keine Risse und ist gewappnet für unbeschwerte Küsse“. In weiser Voraussicht für’s nächste Jahr galt dies auch für Edgar, das gäbe dann ein Bläser-Trio, doch weil Edgar derzeit in anderer Mission beschäftigt, blieb keine Zeit fürs Notenheftche. Wir hoffen, er ist im nächsten Jahr auch dabei, bei der Weihnachtsbläserei.

Ein rundum gelungener, geselliger und unterhaltsamer Abend ging für viele erst nach Mitternacht zu Ende, wobei Inge und Walter das Glück hatten, in der Klostermühle übernachten zu können und sich das Eiskratzen sparen konnten.
Einige Mitglieder hatten die Stimmung des Abends in Fotos festgehalten, von denen manche diesen Bericht illustrieren oder am Ende in einer Diashow zusamengefasst sind. Vielen Dank für die Fotos an Werner, Dietrich, Edi und Doris. Wir bedanken uns auch bei Allen, die zum Gelingen díeses Abends beigetragen haben, auch bei Jenen, die „nur“ Gast waren.
Der Vorstand hat sich über das große Interesse für unseren traditionellen Jahresabschlussfeier sehr gefreut und hofft, dass Alle im kommenden Jahr wieder dabei sind (wir werden einen größeren Raum besorgen!!  :-).

Wir bedanken uns auf diesem Wege auch bei Frau Witte und ihren Mitarbeitern von der Klostermühle, sie haben dazu beigetragen, dass sich alle Gäste wohl gefühlt haben.

Wie schon erwähnt, hier noch einige Impressionen unserer Feier. Mit Klick geht’s zur Fotogalerie mit Diashow. Viel Spass beim Anschauen

 

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